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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_LUHTER1912APOG - Tag 153 | Bibel-lesen.com

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  • 2 Korinther 7-9  

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Kommentar
Tag 152 Tag 153Tag 154
Hiob kapitel 37
1
Des entsetzt sich mein Herz und bebt.
2
O h├Âret doch, wie der Donner z├╝rnt, und was f├╝r Gespr├Ąch von seinem Munde ausgeht!
3
Er l├Ą├čt ihn hinfahren unter allen Himmeln, und sein Blitz scheint auf die Enden der Erde.
4
Ihm nach br├╝llt der Donner, und er donnert mit seinem gro├čen Schall; und wenn sein Donner geh├Ârt wird, kann man's nicht aufhalten.
5
Gott donnert mit seinem Donner wunderbar und tut gro├če Dinge und wird doch nicht erkannt.
6
Er spricht zum Schnee, so ist er bald auf Erden, und zum Platzregen, so ist der Platzregen da mit Macht.
7
Aller Menschen Hand h├Ąlt er verschlossen, da├č die Leute lernen, was er tun kann.
8
Das wilde Tier geht in seine H├Âhle und bleibt an seinem Ort.
9
Von Mittag her kommt Wetter und von Mitternacht K├Ąlte.
10
Vom Odem Gottes kommt Frost, und gro├če Wasser ziehen sich eng zusammen.
11
Die Wolken beschwert er mit Wasser, und durch das Gew├Âlk bricht sein Licht.
12
Er kehrt die Wolken, wo er hin will, da├č sie schaffen alles, was er ihnen gebeut, auf dem Erdboden:
13
es sei zur Z├╝chtigung ├╝ber ein Land oder zur Gnade, l├Ą├čt er sie kommen.
14
Da merke auf, Hiob, stehe und vernimm die Wunder Gottes!
15
Wei├čt du wie Gott solches ├╝ber sie bringt und wie er das Licht aus seinen Wolken l├Ą├čt hervorbrechen?
16
Wei├čt du wie sich die Wolken ausstreuen, die Wunder des, der vollkommen ist an Wissen?
17
Du, des Kleider warm sind, wenn das Land still ist vom Mittagswinde,
18
ja, du wirst mit ihm den Himmel ausbreiten, der fest ist wie ein gegossener Spiegel.
19
Zeige uns, was wir ihm sagen sollen; denn wir k├Ânnen nichts vorbringen vor Finsternis.
20
Wer wird ihm erz├Ąhlen, da├č ich wolle reden? So jemand redet, der wird verschlungen.
21
Jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmel hell leuchtet; wenn aber der Wind weht, so wird's klar.
22
Von Mitternacht kommt Gold; um Gott her ist schrecklicher Glanz.
23
Den Allm├Ąchtigen aber k├Ânnen wir nicht finden, der so gro├č ist von Kraft; das Recht und eine gute Sache beugt er nicht.
24
Darum m├╝ssen ihn f├╝rchten die Leute; und er sieht keinen an, wie weise sie sind.
Hiob kapitel 38
1
Und der HERR antwortete Hiob aus dem Wetter und sprach:
2
Wer ist der, der den Ratschlu├č verdunkelt mit Worten ohne Verstand?
3
G├╝rte deine Lenden wie ein Mann; ich will dich fragen, lehre mich!
4
Wo warst du, da ich die Erde gr├╝ndete? Sage an, bist du so klug!
5
Wei├čt du, wer ihr das Ma├č gesetzt hat oder wer ├╝ber sie eine Richtschnur gezogen hat?
6
Worauf stehen ihre F├╝├če versenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt,
7
da mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Kinder Gottes?
8
Wer hat das Meer mit T├╝ren verschlossen, da es herausbrach wie aus Mutterleib,
9
da ich's mit Wolken kleidete und in Dunkel einwickelte wie in Windeln,
10
da ich ihm den Lauf brach mit meinem Damm und setzte ihm Riegel und T├╝ren
11
und sprach: ┬╗Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!┬ź
12
Hast du bei deiner Zeit dem Morgen geboten und der Morgenr├Âte ihren Ort gezeigt,
13
da├č sie die Ecken der Erde fasse und die Gottlosen herausgesch├╝ttelt werden?
14
Sie wandelt sich wie Ton unter dem Siegel, und alles steht da wie im Kleide.
15
Und den Gottlosen wird ihr Licht genommen, und der Arm der Hoff├Ąrtigen wird zerbrochen.
16
Bist du in den Grund des Meeres gekommen und in den Fu├čtapfen der Tiefe gewandelt?
17
Haben sich dir des Todes Tore je aufgetan, oder hast du gesehen die Tore der Finsternis?
18
Hast du vernommen wie breit die Erde sei? Sage an, wei├čt du solches alles!
19
Welches ist der Weg, da das Licht wohnt, und welches ist der Finsternis St├Ątte,
20
da├č du m├Âgest ergr├╝nden seine Grenze und merken den Pfad zu seinem Hause?
21
Du wei├čt es ja; denn zu der Zeit wurdest du geboren, und deiner Tage sind viel.
22
Bist du gewesen, da der Schnee her kommt, oder hast du gesehen, wo der Hagel her kommt,
23
die ich habe aufbehalten bis auf die Zeit der Tr├╝bsal und auf den Tag des Streites und Krieges?
24
Durch welchen Weg teilt sich das Licht und f├Ąhrt der Ostwind hin ├╝ber die Erde?
25
Wer hat dem Platzregen seinen Lauf ausgeteilt und den Weg dem Blitz und dem Donner
26
und l├Ą├čt regnen aufs Land da niemand ist, in der W├╝ste, da kein Mensch ist,
27
da├č er f├╝llt die Ein├Âde und Wildnis und macht das Gras w├Ąchst?
28
Wer ist des Regens Vater? Wer hat die Tropfen des Taues gezeugt?
29
Aus wes Leib ist das Eis gegangen, und wer hat den Reif unter dem Himmel gezeugt,
30
da├č das Wasser verborgen wird wie unter Steinen und die Tiefe oben gefriert?
31
Kannst du die Bande der sieben Sterne zusammenbinden oder das Band des Orion aufl├Âsen?
32
Kannst du den Morgenstern hervorbringen zu seiner Zeit oder den B├Ąren am Himmel samt seinen Jungen herauff├╝hren?
33
Wei├čt du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft ├╝ber die Erde?
34
Kannst du deine Stimme zu der Wolke erheben, da├č dich die Menge des Wassers bedecke?
35
Kannst du die Blitze auslassen, da├č sie hinfahren und sprechen zu dir: Hier sind wir?
36
Wer gibt die Weisheit in das Verborgene? Wer gibt verst├Ąndige Gedanken?
37
Wer ist so weise, der die Wolken z├Ąhlen k├Ânnte? Wer kann die Wasserschl├Ąuche am Himmel aussch├╝tten,
38
wenn der Staub begossen wird, da├č er zuhauf l├Ąuft und die Schollen aneinander kleben?
39
Kannst du der L├Âwin ihren Raub zu jagen geben und die jungen L├Âwen s├Ąttigen,
40
wenn sie sich legen in ihre St├Ątten und ruhen in der H├Âhle, da sie lauern?
41
Wer bereitet den Raben die Speise, wenn seine Jungen zu Gott rufen und fliegen irre, weil sie nicht zu essen haben?
Hiob kapitel 39
1
Wei├čt du die Zeit, wann die Gemsen auf den Felsen geb├Ąren? oder hast du gemerkt, wann die Hinden
Hirschk├╝he
schwanger gehen?
2
Hast du gez├Ąhlt ihre Monden, wann sie voll werden? oder wei├čt du die Zeit, wann sie geb├Ąren?
3
Sie beugen sich, lassen los ihre Jungen und werden los ihre Wehen.
4
Ihre Jungen werden feist und gro├č im Freien und gehen aus und kommen nicht wieder zu ihnen.
5
Wer hat den Wildesel so frei lassen gehen, wer hat die Bande des Fl├╝chtigen gel├Âst,
6
dem ich die Ein├Âde zum Hause gegeben habe und die W├╝ste zur Wohnung?
7
Er verlacht das Get├╝mmel der Stadt; das Pochen des Treibers h├Ârt er nicht.
8
Er schaut nach den Bergen, da seine Weide ist, und sucht, wo es gr├╝n ist.
9
Meinst du das Einhorn werde dir dienen und werde bleiben an deiner Krippe?
10
Kannst du ihm dein Seil ankn├╝pfen, die Furchen zu machen, da├č es hinter dir brache in T├Ąlern?
11
Magst du dich auf das Tier verlassen, da├č es so stark ist, und wirst es dir lassen arbeiten?
12
Magst du ihm trauen, da├č es deinen Samen dir wiederbringe und in deine Scheune sammle?
13
Der Fittich des Strau├čes hebt sich fr├Âhlich. Dem frommen Storch gleicht er an Fl├╝geln und Federn.
14
Doch l├Ą├čt er seine Eier auf der Erde und l├Ą├čt sie die hei├če Erde ausbr├╝ten.
15
Er vergi├čt, da├č sie m├Âchten zertreten werden und ein wildes Tier sie zerbreche.
16
Er wird so hart gegen seine Jungen, als w├Ąren sie nicht sein, achtet's nicht, da├č er umsonst arbeitet.
17
Denn Gott hat ihm die Weisheit genommen und hat ihm keinen Verstand zugeteilt.
18
Zu der Zeit, da er hoch auff├Ąhrt, verlacht er beide, Ro├č und Mann.
19
Kannst du dem Ro├č Kr├Ąfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner M├Ąhne?
20
L├Ą├čt du es aufspringen wie die Heuschrecken? Schrecklich ist sein pr├Ąchtiges Schnauben.
21
Es stampft auf den Boden und ist freudig mit Kraft und zieht aus, den Geharnischten entgegen.
22
Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und flieht vor dem Schwert nicht,
23
wenngleich ├╝ber ihm klingt der K├Âcher und gl├Ąnzen beide, Spie├č und Lanze.
24
Es zittert und tobt und scharrt in die Erde und l├Ą├čt sich nicht halten bei der Drommete Hall.
25
So oft die Drommete klingt, spricht es: Hui! und wittert den Streit von ferne, das Schreien der F├╝rsten und Jauchzen.
26
Fliegt der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Fl├╝gel gegen Mittag?
27
Fliegt der Adler auf deinen Befehl so hoch, da├č er sein Nest in der H├Âhe macht?
28
In den Felsen wohnt er und bleibt auf den Zacken der Felsen und auf Bergh├Âhen.
29
Von dort schaut er nach der Speise, und seine Augen sehen ferne.
30
Seine Jungen saufen Blut, und wo Erschlagene liegen, da ist er.
   

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