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Die ganze Bibel - der Leseplan daf├╝r in (365 Tage) - DE_LUHTER1912APOG - Tag 152 | Bibel-lesen.com

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  • 1 Korinther 13-16  

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Tag 151 Tag 152Tag 153
Hiob kapitel 34
1
Und es hob an Elihu und sprach:
2
H├Ârt, ihr Weisen, meine Rede, und ihr Verst├Ąndigen, merkt auf mich!
3
Denn das Ohr pr├╝ft die Rede, und der Mund schmeckt die Speise.
4
La├čt uns ein Urteil finden, da├č wir erkennen unter uns, was gut sei.
5
Denn Hiob hat gesagt: ┬╗Ich bin gerecht, und Gott weigert mir mein Recht;
6
ich mu├č l├╝gen, ob ich wohl recht habe, und bin gequ├Ąlt von meinen Pfeilen, ob ich wohl nichts verschuldet habe.┬ź
7
Wer ist ein solcher Hiob, der da Sp├Âtterei trinkt wie Wasser
8
und auf dem Wege geht mit den ├ťbelt├Ątern und wandelt mit gottlosen Leuten?
9
Denn er hat gesagt: ┬╗Wenn jemand schon fromm ist, so gilt er doch nichts bei Gott.┬ź
10
Darum h├Ârt mir zu, ihr weisen Leute: Es sei ferne, da├č Gott sollte gottlos handeln und der Allm├Ąchtige ungerecht;
11
sondern er vergilt dem Menschen, darnach er verdient hat, und trifft einen jeglichen nach seinem Tun.
12
Ohne Zweifel, Gott verdammt niemand mit Unrecht, und der Allm├Ąchtige beugt das Recht nicht.
13
Wer hat, was auf Erden ist, verordnet, und wer hat den ganzen Erdboden gesetzt?
14
So er nun an sich d├Ąchte, seinen Geist und Odem an sich z├Âge,
15
so w├╝rde alles Fleisch miteinander vergehen, und der Mensch w├╝rde wieder zu Staub werden.
16
Hast du nun Verstand, so h├Âre das und merke auf die Stimme meiner Reden.
17
Kann auch, der das Recht ha├čt regieren? Oder willst du den, der gerecht und m├Ąchtig ist, verdammen?
18
Sollte einer zum K├Ânig sagen: ┬╗Du heilloser Mann!┬ź und zu den F├╝rsten: ┬╗Ihr Gottlosen!┬ź?
19
Und er sieht nicht an die Person der F├╝rsten und kennt den Herrlichen nicht mehr als den Armen; denn sie sind alle seiner H├Ąnde Werk.
20
Pl├Âtzlich m├╝ssen die Leute sterben und zu Mitternacht erschrecken und vergehen; die M├Ąchtigen werden weggenommen nicht durch Menschenhand.
21
Denn seine Augen sehen auf eines jeglichen Wege, und er schaut alle ihre G├Ąnge.
22
Es ist keine Finsternis noch Dunkel, da├č sich da m├Âchten verbergen die ├ťbelt├Ąter.
23
Denn er darf auf den Menschen nicht erst lange achten, da├č er vor Gott ins Gericht komme.
24
Er bringt die Stolzen um, ohne erst zu forschen, und stellt andere an ihre Statt:
25
darum da├č er kennt ihre Werke und kehrt sie um des Nachts, da├č sie zerschlagen werden.
26
Er straft sie ab wie die Gottlosen an einem Ort, da man es sieht:
27
darum da├č sie von ihm weggewichen sind und verstanden seiner Wege keinen,
28
da├č das Schreien der Armen mu├čte vor ihn kommen und er das Schreien der Elenden h├Ârte.
29
Wenn er Frieden gibt, wer will verdammen? und wenn er das Antlitz verbirgt, wer will ihn schauen unter den V├Âlkern und Leuten allzumal?
30
Denn er l├Ą├čt nicht ├╝ber sie regieren einen Heuchler, das Volk zu dr├Ąngen.
31
Denn zu Gott mu├č man sagen: ┬╗Ich habe geb├╝├čt, ich will nicht ├╝bel tun.
32
Habe ich's nicht getroffen, so lehre du mich's besser; habe ich Unrecht gehandelt, ich will's nicht mehr tun.┬ź
33
Soll er nach deinem Sinn vergelten? Denn du verwirfst alles; du hast zu w├Ąhlen, und nicht ich. Wei├čt du nun was, so sage an.
34
Verst├Ąndige Leute werden zu mir sagen und ein weiser Mann, der mir zuh├Ârt:
35
┬╗Hiob redet mit Unverstand, und seine Worte sind nicht klug.┬ź
36
O, da├č Hiob versucht w├╝rde bis ans Ende! darum da├č er sich zu ungerechten Leuten kehrt.
37
Denn er hat ├╝ber seine S├╝nde noch gel├Ąstert; er treibt Spott unter uns und macht seiner Reden viel wider Gott.
Hiob kapitel 35
1
Und es hob an Elihu und sprach:
2
Achtest du das f├╝r Recht, da├č du sprichst: ┬╗Ich bin gerechter denn Gott┬ź?
3
Denn du sprichst: ┬╗Wer gilt bei dir etwas? Was hilft es, ob ich nicht s├╝ndige?┬ź
4
Ich will dir antworten ein Wort und deinen Freunden mit dir.
5
Schaue gen Himmel und siehe; und schau an die Wolken, da├č sie dir zu hoch sind.
6
S├╝ndigst du, was kannst du ihm Schaden? Und ob deiner Missetaten viel ist, was kannst du ihm tun?
7
Und ob du gerecht seist, was kannst du ihm geben, oder was wird er von deinen H├Ąnden nehmen?
8
Einem Menschen, wie du bist, mag wohl etwas tun deine Bosheit, und einem Menschenkind deine Gerechtigkeit.
9
Man schreit, da├č viel Gewalt geschieht, und ruft ├╝ber den Arm der Gro├čen;
10
aber man fragt nicht: ┬╗Wo ist Gott, mein Sch├Âpfer, der Lobges├Ąnge gibt in der Nacht,
11
der uns kl├╝ger macht denn das Vieh auf Erden und weiser denn die V├Âgel unter dem Himmel?┬ź
12
Da schreien sie ├╝ber den Hochmut der B├Âsen, und er wird sie nicht erh├Âren.
13
Denn Gott wird das Eitle nicht erh├Âren, und der Allm├Ąchtige wird es nicht ansehen.
14
Nun sprichst du gar, du wirst ihn nicht sehen. Aber es ist ein Gericht vor ihm, harre sein nur!
15
ob auch sein Zorn so bald nicht heimsucht und er sich's nicht annimmt, da├č so viel Laster da sind.
16
Darum hat Hiob seinen Mund umsonst aufgesperrt und gibt stolzes Gerede vor mit Unverstand.
Hiob kapitel 36
1
Elihu redet weiter und sprach:
2
Harre mir noch ein wenig, ich will dir's zeigen; denn ich habe noch von Gottes wegen etwas zu sagen.
3
Ich will mein Wissen weither holen und beweisen, da├č mein Sch├Âpfer recht habe.
4
Meine Reden sollen ohne Zweifel nicht falsch sein; mein Verstand soll ohne Tadel vor dir sein.
5
Siehe, Gott ist m├Ąchtig, und verachtet doch niemand; er ist m├Ąchtig von Kraft des Herzens.
6
Den Gottlosen erh├Ąlt er nicht, sondern hilft dem Elenden zum Recht.
7
Er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; sondern mit K├Ânigen auf dem Thron l├Ą├čt er sie sitzen immerdar, da├č sie hoch bleiben.
8
Und wenn sie gefangen blieben in St├Âcken und elend gebunden mit Stricken,
9
so verk├╝ndigt er ihnen, was sie getan haben, und ihre Untugenden, da├č sie sich ├╝berhoben,
10
und ├Âffnet ihnen das Ohr zur Zucht und sagt ihnen, da├č sie sich von dem Unrechten bekehren sollen.
11
Gehorchen sie und dienen ihm, so werden sie bei guten Tagen alt werden und mit Lust leben.
12
Gehorchen sie nicht, so werden sie ins Schwert fallen und vergehen in Unverstand.
13
Die Heuchler werden voll Zorns; sie schreien nicht, wenn er sie gebunden hat.
14
So wird ihre Seele in der Jugend sterben und ihr Leben unter den Hurern.
15
Aber den Elenden wird er in seinem Elend erretten und dem Armen das Ohr ├Âffnen in der Tr├╝bsal.
16
Und auch dich lockt er aus dem Rachen der Angst in weiten Raum, da keine Bedr├Ąngnis mehr ist; und an deinem Tische, voll des Guten, wirst du Ruhe haben.
17
Du aber machst die Sache der Gottlosen gut, da├č ihre Sache und ihr Recht erhalten wird.
18
Siehe zu, da├č nicht vielleicht Zorn dich verlocke zum Hohn, oder die Gr├Â├če des L├Âsegelds dich verleite.
19
Meinst du, da├č er deine Gewalt achte oder Gold oder irgend eine St├Ąrke oder Verm├Âgen?
20
Du darfst der Nacht nicht begehren, welche V├Âlker wegnimmt von ihrer St├Ątte.
21
H├╝te dich und kehre dich nicht zum Unrecht, wie du denn vor Elend angefangen hast.
22
Siehe Gott ist zu hoch in seiner Kraft; wo ist ein Lehrer, wie er ist?
23
Wer will ihm weisen seinen Weg, und wer will zu ihm sagen: ┬╗Du tust Unrecht?┬ź
24
Gedenke da├č du sein Werk erhebest, davon die Leute singen.
25
Denn alle Menschen sehen es; die Leute schauen's von ferne.
26
Siehe Gott ist gro├č und unbekannt; seiner Jahre Zahl kann niemand erforschen.
27
Er macht das Wasser zu kleinen Tropfen und treibt seine Wolken zusammen zum Regen,
28
da├č die Wolken flie├čen und triefen sehr auf die Menschen.
29
Wenn er sich vornimmt die Wolken auszubreiten wie sein hoch Gezelt,
30
siehe, so breitet er aus sein Licht ├╝ber dieselben und bedeckt alle Enden des Meeres.
31
Denn damit schreckt er die Leute und gibt doch Speise die F├╝lle.
32
Er deckt den Blitz wie mit H├Ąnden und hei├čt ihn doch wieder kommen.
33
Davon zeugt sein Geselle, des Donners Zorn in den Wolken.
   

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